Wechseljahrbeschwerden

Kurz zur Erinnerung...

Im Zentrum der Wechseljahre für die Frau steht die Menopause. Damit ist die letzte natürlich aufgetretene Regelblutung im Leben einer Frau gemeint. D.h. so wie die erste Regelblutung einer Frau einen Namen hat, die Menarche, hat die letzte Regelblutung, die natürlich auftritt, auch einen Namen, die Menopause.

Allerdings lässt sich erst im Nachhinein feststellen, ob es tatsächlich die letzte Regelblutung gewesen ist, nämlich dann, wenn innerhalb von einem Jahr keine Blutung mehr aufgetreten ist.

Die Wechseljahre kommen nicht aus heiterem Himmel; Veränderungen sind bereits Jahre vorher zu bemerken: So treten vielleicht die ersten Hitzewallungen noch nicht über den ganzen Tag verteilt, sondern eher nur morgens auf. Oder aber es kommt zu ersten Symptomen wie Schlafstörungen oder Zyklusstörungen, d.h. veränderte Blutungsverhalten. Insgesamt ist das aber eher ein schleichender Prozess, der sich aber steigern kann, bis die letzte Regelblutung auftritt. Und auch noch im weiteren Verlauf in den Jahren danach können diese Symptome auch weiterhin vorhanden sein:

  • Hitzewallungen,
  • Schweißausbrüche,
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • psychische Veränderungen wie z.B. eine gesteigerte Irritabilität (Reizbarkeit, Empfindlichkeit) oder auch depressive Verstimmungen.
  • Sexuelle Unlust
  • Gewichtszunahme
  • Haarausfall
  • Faltige, schlaffe Haut

Die Sache mit den Hormonen...

In den ersten Wechseljahren, der Pubertät, entwickelt der Körper mit Hilfe verschiedener Hormone seine Fortpflanzungsfähigkeit. 

In den zweiten Wechseljahren schaltet der Körper die Fortpflanzungsfähigkeit wieder aus. Und auch hier spielen die Hormone spielen wieder die entscheidende Rolle.

Die Ursache für Beschwerden in den Wechseljahren werden durch ein hormonelles Ungleichgewicht ausgelöst, welches sich zu einem ausgeprägten Hormonmangel ausbreiten kann.

Ca. ab dem 40. Lebensjahr nimmt die Hormonproduktion des Körpers dramatisch ab. Im Zuge des Älterwerdens verändert sich der Körper und das liegt in erster Linie an der nachlassenden Hormonbildung. Besonders stark macht sich dies beim Eintreten der Wechseljahre also nach der letzen Periode bemerkbar. Aber erste Anzeichen zeigen sich bereits viel früher: So mit Mitte 30, Anfang 40.

Viele der Beschwerden, die in den Wechseljahren auftreten lassen sich auf diese Hormonveränderungen zurückführen:

Für die Hitzewallungen sind der schwankende Hormon-spiegel und der niedrige Östrogen- und Progesteron-Spiegel verantwortlich.

Schlafstörungen werden häufig durch einen Mangel an Melatonin hervorgerufen. Darüber hinaus wirken sich aber auch Schilddrüsenprobleme, ausgelöst durch einen Mangel an Schilddrüsenhormonen oder aber auch Stress negativ auf die Schlafqualität aus.

Im Alter nimmt die Produktion wichtiger Sexualhormone ab, was zur Folge hat, dass das körperliche Verlangen nach Sex schwindet. Für sexuelle Lustlosigkeit und Libidoverlust sind hauptsächlich ein niedriger DHEA-, Testosteron- und Progesteron-Spiegel verantwortlich.


Wir helfen Ihnen gerne...

 

Für die Behandlung von Wechseljahrbeschwerden muss nicht immer sofort eine Hormontherapie gewählt werden. Denn abgesehen von den nicht unwesentlichen Risiken und Nebenwirkungen sollte man sich immer wieder vor Augen führen, das die Wechseljahre keine Krankheit sind, sondern ein natürliche Phase des Übergangs für den Körper. Insofern unterstützen natürliche und sanfte Therapieverfahren im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes das Ziel einer natürlichen Stimulierung und Regulierung des körpereigenen Hormonspiegels deutlich besser.

Wir nutzen dazu vor allem die Bioresonanz-Therapie, phytotherapeutische und homöopathische Substanzen sowie bei Bedarf die Ohr-Akupunktur.