Stress

Jeder Mensch kennt Stress!

Stress kann durchaus als unvermeidbarer Bestandteil unseres Alltags gesehen werden. Dabei muss das nicht zwingend negativ sein. Stress kann auch motivierend wirken oder als Ansporn dienen.

Allerdings wird Stress dann zum Problem, wenn das individuelle Stressempfinden überstrapaziert wird. Und auf die Gesundheit wirkt es sich nachhaltig aus, wenn sich die Überlastung des Stressempfindens zum Dauerzustand entwickelt.

 

Die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnet Stress als die größte Bedrohung für die Gesundheit im 21. Jahrhundert.

 


Was ist überhaupt Stress?

Wir Menschen funktionieren von unserem biologischen Aufbau her noch wie zu Urzeiten, als unsere Vorfahren mit dem Speer auf Mammutjagd gingen.

Dabei scannen wir, damals wie heute, permanent unsere Umwelt um zu prüfen, wo Gefahr, beispielsweise ein Säbelzahntiger, lauert und wie wir unser Überleben sichern müssen.

Die wichtigste Rolle spielt dabei unser Gehirn, welches als zentrales Schalt- und Steuerorgan gelten kann, von dem alles ausgeht. Hier werden sämtliche Körperreaktionen, die Funktion der Organe, quasi jede Fingerbewegung geschaltet und koordiniert.

Auch werden hier sämtliche Erfahrungen und Eindrücke unseres Lebens gespeichert. Wenn sich also eine Situation im Leben wiederholt, haben wir einen Erfahrungswert, auf den wir zurückgreifen können. Das kann für unser Überleben im entscheidenden Augenblick den Ausschlag geben.

Die Prozesse im Gehirn laufen in Bruchteilen von Sekunden ab. Für uns ist das bewusst nicht wahrnehmbar und schon gar nicht spürbar. Millionen von Prozessen werden Sekunde für Sekunde gesteuert, um unser Leben und Überleben sicherzustellen.

 

Wenn unser Gehirn über unsere Sinneswahrnehmungen Sehen, Riechen, Schmecken, Hören und Fühlen etwas wahrnimmt, löst es in Bruchteilen von Sekunden über die gelernten Erfahrungswerte eine Emotion und dann eine Körperreaktion aus. Es wird also von Wahrnehmung zu Wahrnehmung und damit auch von Gedanke zu Gedanke entweder eine Entspannungs- oder Anspannungsreaktion ausgelöst. Der Gedanke  „Wie soll das nur weitergehen?“ löst eine andere Reaktion aus als der Gedanke "Wie schön das ist!"

Stress bedeutet also, bedingt durch eine negativ bewertete Wahrnehmung und/ oder durch einen negativen Gedanken das Auslösen einer Körperreaktion.

Mit dieser Stressreaktion, die unseren Körper in rasender Geschwindigkeit auf Angriff, Flucht oder Verteidigung vorbereitet, funktionieren wir also biologisch noch wie zu Urzeiten. Und die Säbelzahntiger von heute können u.a. Zeit- und Erfolgsdruck, Existenzsorgen, Spannungsfeld Familie und Beruf oder allgemein negative Gedanken heißen.

Was passiert dabei im Körper?

Jeder negative Gedanke aktiviert also unseren Überlebensinstinkt. D.h. unser Körper wird auf Angriff, Flucht oder Verteidigung vorbereitet. Dafür werden die Neurotransmitter Adrenalin oder Noradrenalin ausgeschüttet. Insgesamt geschehen bis zu 22  Körperreaktionen, die auf Dauer sich schädlich auf Deinen Körper auswirken. Dies wird als sogenannter Stressmetabolismus bezeichnet.

Das Hormon Cortisol sorgt dafür, dass die Stressreaktion für einen längeren Zeitraum bestehen bleibt – eben für Flucht oder Angriff. Es unterdrückt auch die Bildung von Glückshormonen und des Schlafhormons Melatonin. Je nachdem wie viele negative Gedanken wir pro Tag denken, kann es zu Schlafstörungen kommen und der nervöse Zustand kann praktisch Dauerzustand werden. Depressionen und Burn-out werden begünstigt und unser Immunsystem wird zunehmend geschwächt. Die Allergieschwelle sinkt, denn das Immunsystem ist für Flucht oder Angriff nicht von Bedeutung. Es geht bei der Stressreaktion um das kurzfristige Überleben, nicht um unsere Gesundheit.

Zucker und Fett werden zur Energieversorgung der Muskulatur in Bruchteilen von Sekunden ausgeschüttet. Der Blutzucker- und Fettspiegel steigt unmittelbar an. Bleibt er hoch, steigt das Risiko für Diabetes Typ 2, Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt, da wir den Zucker und das Fett nicht verbrauchen. Denn wir flüchten nicht, sondern sitzen im Auto oder in einer Besprechungen, aber bewegen uns eben nicht ausreichend; dadurch entstehen die Verkalkungen und Plaques in unseren Gefäßen.

Die Herz- und Pulsfrequenz sowie der Blutdruck steigen sofort. Ziel ist es, das Blut schneller fließen zu lassen um so die Muskulatur rascher mit Energie, d.h. Sauerstoff und Zucker versorgen zu können. Und das nur, weil wir mit einem alltäglichen, negativen Gedanken unsere Stressreaktion auslösen.

Wir haben mit unserem Körper ein hocheffizientes, schnelles und faszinierendes System, das für unser Überleben in der Zeit von Mammut und Säbelzahntiger.  entscheidend war. Damit sind wir von Natur aus hervorragend ausgestattet, um zu überleben. Leider aber nicht, um wirklich lange gesund und glücklich zu sein.


Wir helfen Ihnen gerne...

In immer mehr Studien zu Diabetes, Arthritis und sogar Krebs belegen Studien den schädigenden Einfluss von Stress. Deshalb raten wir den Stresskreislauf so früh wie möglich zu unterbrechen.

Lösungsmöglichkeiten sind sicherlich zum einen Wege zur Entspannung zu finden und zum anderen, sich zu bewegen. Denn damit knüpfen wir an unser evolutionäres Erbe an. Denn schon bei unseren Vorfahren gehörten Stress und Entspannung zusammen.

Und da alles im Kopf beginnt, Stress oder Gesundheit und Wohlbefinden und damit gesunde Gedanken genauso wie krankheitsfördernde Gedanken, setzen wir mit der Hypnose-Therapie genau dort an.

Natürlich können wir nicht von heute auf morgen Ihr Denken, Fühlen und Handeln verändern. Es ist ein Prozess, der Geduld, Ausdauer und Achtsamkeit erfordert. Aber sie müssen dies nicht alleine bewältigen. Wir unterstützen Sie dabei, dass Sie sich wieder in der Lage sehen, gesund, aktiv und eigenverantwortlich den für Sie richtigen Weg zu gehen..

 

Wir möchten Sie dazu ermutigen und einladen, mit Hilfe der Hypnose-Therapie dem Teufelskreis Stress zu entkommen und dem Leben, mit seiner Vielzahl an Aufgaben und Herausforderungen kraftvoll und gelassen zu begegnen.