Schmerzen (noch nicht fertig)

Wo kommt der Schmerz her?

Jeder kennt Schmerz.

Aber wissen Sie auch, was schmerzt ist?

Wir unterscheiden zwei komplett verschiedene Arten von Schmerzen. Der eine Schmerz wird Akutschmerz. genannt. Den hat jeder von uns schon einmal erlebt. Er entsteht, wenn man sich verletzt. Beispielsweise Sie sich Ihren Fuß an der Bettkante stoßen. Je größer die Verletzung, desto größer ist in der Regel auch der Schmerz..

Akutschmerz tut am Anfang am meisten weh, aber wenn die Verletzung heilt wird er weniger und verschwindet dann ganz.

Für das menschliche Leben hat der Akutschmerz als Warnfunktion eine wichtige Bedeutung. Er sagt uns: "Achtung, auf eine Scherbe getreten, nicht weiter laufen, sonst kommt Dreck in die Wunde. Besser mal den Fuß verbinden lassen und hochlegen!“

Den anderen Schmerz nennt man chronischen Schmerz. Von chronischem Schmerz spricht man, wenn der Schmerz über einen langen Zeitraum ständig da ist oder immer wieder kommt. Chronische Schmerzen kennt nicht jeder aber sie sind schon recht häufig. Laut einer europäischen Schmerzstudie aus 2003 leiden etwa 17% der Deutschen an chronischen Schmerzen.

Das Besondere und auch seltsame an chronischen Schmerzen ist das häufig zu beobachtende Phänomen, dass keine organischen Fehlfunktionen im Körper feststellbar sind. Dort ist keine Verletzung die heilen muss. Oder die Störung im Körper ist so klein das sie die starken Schmerzen nicht erklären kann.

So verschieden beide Schmerzen auch sind, haben sie auch etwas gemeinsam: Egal um was für Schmerzen es sich handelt, ob nun akut oder chronisch, ob es Kopfschmerzen, Zahnschmerzen oder Bauchschmerzen sind; jeder Schmerz entsteht am Ende immer und ausschließlich nur im Gehirn.

Chronischer Schmerz

Wieso entstehen eigentlich chronische Schmerzen? Chronische Schmerzen sind häufig vom Gehirn gelernt, wie beispielsweise ein Lied. Manchmal lernt unser Gehirn Dinge, ohne dass wir das wollen oder sogar obwohl wir das überhaupt gar nicht wollen. Das Gehirn lernt nicht nur positive und angenehme Dinge, sondern auch die negativen. Lernen hängt viel mit Gefühlen zusammen und wenn Sie etwas richtig unangenehm finden, merkt sich Ihr Gehirn das.

Nehmen wir einmal an, Sie haben Kopfschmerzen. Sie sind zudem gerade traurig oder von jemandem unsagbar genervt. Genau in diesem Moment kann Ihr Gehirn die Kopfschmerzen besonders gut lernen und Sie werden sich gut an die Kopfschmerzen erinnern. Beim nächsten Mal, wenn Sie traurig sind oder Sie von jemandem unsagbar genervt werden, werden Ihre Kopfschmerzen vielleicht wieder auftreten; vielleicht sogar dann noch schlimmer und irgendwann sind sie ständig da. Das Gehirn wird immer empfindlicher für Schmerzen. Irgendwann schmerzen dann auch Dinge, die vorher gar nicht wehgetan haben: eine normale Bewegung der Beine oder eine kleine Muskelverspannung im Nacken oder ein leichtes Bauchgrummeln. Plötzlich ist der Schmerz permanent da.

Manchmal sind die Schmerzen so stark, dass Sie vielleicht denken, da muss im Körper doch etwas erkrankt und verletzt sein. Ist es vielfach aber nicht!

Anders als bei akutem Schmerz können Sie starke chronische Schmerzen haben, ohne dass in Ihrem Körper etwas verletzt ist.


Wir helfen Ihnen gerne...

So vielfältig die Ursachen für dauerhafte oder regelmäßig wiederkehrende Schmerzen sind, so beschränkt sind häufig die Mittel, um wirkungsvoll dagegen vorzugehen.  In der Schulmedizin werden Schmerzen am häufigsten durch die Verabreichung chemischer Substanzen (Analgetika) behandelt. Der dauerhafte Einsatz dieser Substanzen verursacht allerdings häufig unerwünschte Nebenwirkungen. Außerdem ist der chronische Schmerz häufig im Gehirn gespeichert und lässt sich nicht einfach medikamentös beseitigen.

Die naturheilkundliche Behandlung von Schmerzen geht da einen anderen Weg: Die Behandlung chronischer Schmerzen verfolgt dabei folgende drei Ziele:

  1. Negative Gefühle und Stress, die den Schmerz verschlimmern, abbauen helfen;
  2. Beim Verlernen des Schmerzes unterstützen;
  3. mithelfen dafür zu sorgen, dass der Schmerz nicht die aktive Teilnahme am Leben verhindert.

Wir behandeln dabei vor allem mit der Hypnose-, Bio-Resonanz- und physiokey-Therapie..